Grau ist wer?

Vielleicht der unsichtbarste Mann bei Geha Laverman: Paul de Grijs, Betriebsleiter. Auch wenn es ihm schwerfällt, dieser Stellenbeschreibung zuzustimmen: "Ich bin eine 'Spinne im Netz von Geha Laverman!


1995 bewarb sich Paul, der als Krankenpfleger keinerlei Kenntnisse über Verschleißprodukte besaß, telefonisch auf eine freie Stelle bei Laverman und wurde... eingestellt. Eine zweijährige, stahlharte Ausbildung erwartete ihn, nach der er im Außendienst mit der Region "losgelassen" wurde: der hohe Norden der Niederlande.

Die Praxis erwies sich auch als gnadenloser und disziplinierender Lehrer. Lange Tage, Gespräche mit den Kunden - aber vor allem geduldiges Zuhören, Messen ... und nochmals Messen, viel, viel Messen! Erkennen, dass keine zwei Maschinen gleich sind und dass die Kunden noch unterschiedlicher sind. Die Erkenntnis, dass so etwas wie Lieferzeiten in der Verschleißtechnik extrem teuer sind! Paul gab nicht auf, verlor vielleicht mehr, als ihm lieb war, und bildete um die Jahrhundertwende ein Team mit seinem Kollegen Erik Bloot.

Im Jahr 2005 erklärte der damalige Eigentümer und Geschäftsführer von Laverman, Henk Wille, dass er bereit sei, sein Unternehmen zu übernehmen, falls es keine Nachfolge gebe.

Nach langem Abwägen, Abwägen und vor allem Abwägen führte dies schließlich dazu, dass sich beide an dem Unternehmen beteiligten. Seit 2008 bilden Erik und Paul in Alphen eine absolut gleichberechtigte Doppeleinheit, das perfekte Gleichgewicht zwischen internen und externen Geschäftsabläufen innerhalb der heutigen Geha Laverman.

Zehn Tonnen pro Quadratmeter

Ein Regisseur? So fühle ich mich überhaupt nicht, du wirst mich nie in einem Anzug sehen", lacht Paul, "ich bin heutzutage gut im Delegieren. Ich habe zu viele Dinge auf einmal gemacht. Früher pendelte ich den ganzen Tag zwischen dem Lager und dem Büro hin und her, jetzt erledige ich alles von meinem Schreibtisch aus. Ich betrachte mich auch als eine Art Schatzmeister".

Der Standort Alphen ist so etwas wie ein Fort Knox, wenn es um Verschleißprodukte aus Stahlguss geht. 800.000 Kilo Prallplatten, Monoblöcke, Mäntel, Kegel und Siebe sind fünf Stockwerke hoch gestapelt und stehen zur sofortigen Lieferung bereit. Wenn eine Bestellung eingeht, ist der Bedarf in der Regel groß. Für viele Kunden halten wir ein Lager vor, weil wir mit ihren Maschinenkonfigurationen vertraut sind. Dann können wir in den Benelux-Ländern oft innerhalb von 48 Stunden liefern.

Entschlüsseln und rätseln

Kommunikation ist alles in unserer Branche. Größe, Qualität, Wissen, was vor sich geht...

Unsere Mitarbeiter sind ständig in Bewegung. Mehr als zehn Männer im Außendienst stehen täglich in Kontakt mit den Vertriebsinnendiensten in Alphen und Zaandam. Diese Trennung besteht übrigens nur noch in einem geografischen Sinn. Nicht selten erscheint in meiner E-Mail eine Maßskizze - manchmal zusammen mit einem Foto eines Teils - mit der Frage, ob wir es auf Lager haben oder... morgen liefern können. Ich gerate dann sofort in einen heftigen "Rätselmodus". Wenn ich verschlissene Verschleißteile erkenne, denke ich, dass ich mich mittlerweile damit auskenne", sagt Paul, "und wenn nicht, weiß Erik eine Lösung. Man geht ja immer davon aus, dass wir den Antragsteller immer wieder ganz glücklich machen werden.

'...wir haben unvorstellbare Mengen in den Regalen in Alphen und in Zaandam gibt es noch mehr. Es ist jenseits unserer Ehre, so etwas wie "nein" zu verkaufen. Manchmal haben wir ein Ersatzteil bei einem Kunden abgeholt, um es trotzdem liefern zu können". Unsere Logistik beginnt innerhalb unserer Firmenmauern. Eine Bestellung, die 3.000 Kilo wiegt, kann man nicht einfach so aus dem Regal ziehen, die Vorbereitung für den Versand braucht Zeit: Verpacken, Papierkram erledigen usw. Wenn sie dann noch am selben Tag von einem Spediteur abgeholt werden soll, bedeutet das Teamarbeit. Ich bin immer erleichtert, wenn ich den Transporter aus dem Tor fahren sehe".

Aber wenn Sie mich fragen: "Was ist das beste Produkt von Geha Laverman?